Ich blogge kaum. Wenn ich ehrlich bin: Eigentlich gar nicht. Bloggen ist ein Hobby, dem mit einer gewissen Regelmäßigkeit nachgegangen werden sollte. Das ist mir noch vor ca. fünf Jahren halbwegs gelungen. Warum jetzt nicht mehr? Mangel an Zeit/Ideen/Themen/Lust?

Nö. Zeit wird durch den beruflichen Alltag knapper, aber geht mir nicht komplett flöten. Ideen zu unterschiedlichen Themen geistern mir fast jeden Tag im Kopf herum und die Lust etwas dazu zu schreiben ist auch vorhanden. Ein paar simple Fingerübungen hie und da wären auch ganz nett, also warum bekomme ich es nicht fertig diesen Blog in gewissen Abständen mit ein wenig Leben zu erfüllen? Da ist zum einen der inneren Drang mein Geschreibsel möglichst ausschweifend zu gestalten, etwas großes zu schaffen. Bei mehreren tausend Wörtern brauche ich dann mal eine Pause, werde abgelenkt von anderen Themen und meine Aufmerksamkeit ist dahin. Das Ergebnis: Beitragsleichen in meinem Papierkorb. Wenn ich sie nach zwei Wochen erneut betrachte, habe ich den Faden verloren, möchte umschreiben, verliere den Mut auf „Veröffentlichen“ zu klicken. Schade. Zum Anderen gibt es Plattformen, die es mir gestatten kreative Ergüsse schnell loszuwerden. Von einem einfachen Gespräch im Büro bis zur 140 Zeichen Mitteilung auf Twitter: Es geht mir durch den Kopf, es wird schnell gesagt oder geschrieben, fertig.  Mikroblogging killed the WordPress-Star.

Was also tun? Ich muss mich wieder langsam heranzutasten (hihi). Ansprüche an Beiträge runterschrauben und einfach mal drauflos schreiben. Denn was bringt das Streben nach dem großen Beitrag, wenn man nicht mal in der Lage ist einen kleinen zu verfassen? Ich glaube ich klicke jetzt auf „Veröffentlichen“ und nehme mich damit selbst in die Pflicht. Doch wirklich. Ich tu’s. Glaub ich.